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Schlauer nach den Ferien

Das Diabetes-Feriencamp im Marienhospital Gelsenkirchen geht zu Ende

Das Team in der Klinik für Neonatologie, Kinder- und Jugendmedizin (Perinatalzentrum Gelsenkirchen) im Marienhospital Gelsenkirchen um Chefarzt Dr. Marcus Lutz behandelt nicht nur Kinder und Jugendliche, die akut erkrankt und stationär in der Klinik behandelt werden müssen. Die Ärztinnen und Ärzte, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und –pfleger, Physiotherapeuten und Psychologen haben sich Prävention und Nachsorge aber vor allem Schulungen auf die Fahnen geschrieben. Zum Beispiel lädt die Klinik  junge Diabetiker regelmäßig während der Sommerferien in das Feriencamp ein. Das Schulungsteam, geleitet von Oberarzt Dr. Matthias Papsch, hat für diese Zeit ein spezielles Konzept entwickelt.

 

Jeweils für die Dauer von einer Woche werden bis zu zwölf Mädchen und Jungen zwischen sechs und 18 Jahren stationär aufgenommen. Dadurch hat das Schulungsteam den Einzelnen und seine individuelle Situation besser im Blick und kann auf seine Bedürfnisse eingehen. Die theoretischen Inhalte wie schnelle und langsame BE, die Abläufe des Stoffwechsels, die Insulintherapie, Vor- und Nachteile von Insulinpumpe und Pen oder der Einfluss sportlicher Aktivitäten auf den Diabetes bilden den Schwerpunkt. Aber Spiel und Spaß,  Ausflüge, gemeinsames Kochen und Grillen oder Essen gehen am Abend ebenso einen festen Platz im Schulungsprogramm. „Das ist wichtig, weil wir den Mädchen und Jungen zeigen möchten, wie sie im Alltag mit ihrer Erkrankung umgehen können“, so Dr. Papsch

Für dieses Jahr hat das Camp seine Pforten geschlossen.  Alle, die dabei waren, haben ihr Wissen über ihre chronische Erkrankung gefestigt und viel Neues dazu gelernt. Sie haben neue Freundschaften geschlossen und erfahren, dass sie trotz Diabetes Spaß haben, Sport treiben und ein (fast) normales Leben führen können.

 

Für weitere Informationen: Ute Kwasnitza, Unternehmenskommunikation, Tel. 0209 172-3157